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Fabel
Fabel
Gibt es wirklich einen Weg
oder ist es längst schon zu spät?
Wir stehen uns gegenüber
Doch sehen uns nicht an.
Was ist mit uns geschehen?
Haben wir uns getäuscht
Oder hat die Zeit uns überholt?
Wie der Igal den Hasen -
Mit List und Charm.
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Titellos
Titellos
Mit jedem einzelnem Tropfen
Fließt du in mein schwaches Blut,
Gleich einer reinen Idee
Die mich in dem Moment umfängt.
Du bist bei mir in jeder Stunde,
Egal ob in Freude oder Schmerz.
Du bist das was mich umfängt,
Wenn ich wahrlich fühle.
Du warst meine ganze Welt
Und nun bist du der einzige Teil
Der mir die Ruhe nimmt
In dem Glück das mich leben lässt.
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Orientierungslos
Orientierungslos
Wenn Worte fehlen – was kann ich geben?
Wenn Worte fehlen – was kann ich nehmen?
Was kann ich fühlen wenn es nichts gibt.
Wenn nicht einmal Worte leben -
Was sagt das über mich?
Stumm schau ich auf mich herab.
Voller Mitleid und nagender Scheu.
Verloren was mich einzig hält
Im Strudel von Angst und Zeit.
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Anfängliches Ende
Anfängliches Ende
Es scheint wie gestern
Als der Schnee sang
Nach dieser Nacht
Die es nie gab.
Noch immer schweigt
Die Welt und der Mensch
Wie im ersten Moment
Als ich begann zu träumen.
Und auch noch immer
Sprechen seine Augen
Tanzen meine Gedanken
Seufzt die Welt -
Wenn wir uns sehen.
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Schatten
Schatten
Ein Geist!
Du bist ein Geist!
Jetzt bin ich mir sicher.
Du spukst durch die Räume,
Lässt Dinge erscheinen,
die mir so fremd sind.
Wie die Zeit in dem Tal
In dem ich den Verstand
verlor.
Du bist mir gefolgt wie ein Schatten,
Hast dich an meiner Seele verbissen
Wie ein Hund in blutendes Wild
Das er genüsslich reißen kann
Im Schutz des Waldes.
Ich blinzle um jede Ecke,
Schau in jeden düsteren Gang,
In Furcht dich zu entdecken,
Ein Zeichen von dir zu empfang´.
Es zehrt mich aus.
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In Gedenken
In Gedenken
Deine Nähe berührte mich
Wie ein leichter Hauch
Der Brise eines Sommertages
Der sich in den peitschenden
Sich selbst überschlagenden
Wellen zur Ruhe legt
In der Gewissheit
Die Hoffnung gesät zu haben
Dass der nächste Tag ihm folge
Und einen kleinen Funken
Leben hinterlasse
Wie er selbst und jene
Die vor ihm gingen
(für Patrick)
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Für Paul
Dies ist ein Gedicht, das mir sehr am Herzen liegt. Doch wie alles Gute braucht es Zeit. Diese möchte ich mit euch teilen. In den nächsten Wochen wird dieses Gedicht wachsen wie Gefühle es tun. Und ich bin gespannt wie das Endergebnis ausschauen wird
Für Paul
Die Liebe rinnt durch meine Finger
Wie der Sand im Paradies.
Weich und rein in ihrer Unschuld
Sie in meinen Händen liegt.
Hast geschenkt mir noch mehr Farben
Strahl´n am Firnament nun klar.
Wie das Licht im hohen Norden,
Oft in Träumen ich es sah.
Liege nun in deinen Armen,
Kann vergessen all´ den Groll
Den ich viele Jahre hegte.
Nun ist alles wundervoll.
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Die Frage
Die Frage
Was ist der Tod,
Im Gegensatz zum Leben,
Das zerrissen ist,
In zwei Herzen?
Was ist das Leben,
wenn dessen seltene Ruhe,
Nur erfüllt ist,
Von schreiendem Schmerz?
Doch was ist der Tod wert,
Wenn man im Leben
Nicht alles versuchte
Glücklich zu sterben?
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Feuerspiele
Feuerspiele
Mein Kopf ist voll Asche längst verbrannter Zeit,
Füllt meine Gedanken und lässt sie ermüden.
Vermengt sich mit Wasser – blockiert die Realität.
Das Feuer fließt noch in meinen Venen,
Lässt mich rastlos sterben.
Ich geh täglich in die Hölle,
Sie zerfleischen mich – die Wunden bluten.
Ich warte auf das gleißende Licht
Mit dem ich verbrenne.
Die Unverwundbarkeit zum Ziel.
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Titellos
Was soll ich sagen,
Wenn deine Augen schweigen?
Wie könnte ich sagen,
Was meine Gefühle verbergen?
Es wäre wie ein Schwall,
Der meinen Körper erfasst,
Wieder hinträgt,
Zu der Zeit des Lebens.
Es zog so schnell vorbei,
Wie der Wind der mich streift.
Nie kann ich es fassen,
Oder je halten bei mir,
Was scheinbar der Augenblick
Für immer mir schenken wollte.
Nun sind die Gassen leer,
Durch jene ich wandle,
Auf der Suche nach dem Schein,
der mich umhüllend bringt,
Zu dem Ort meiner Hoffnung,
Der mich damals ergriff.
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Vor langer Zeit
Vor langer Zeit
Du nimmst mich gefangen,
Lässt mich nicht mehr los.
Was ist nur dein Wille?
Was machst du da bloß?
Ich wollt´ das nicht tun,
Doch wie nur mich wehr´n?
Du tatst was ich hofft´,
Doch dies war verheer´nd!
Ich habe genossen,
Die Welt vergessen.
Auch über diese Nacht,
Am nächsten Tag gelacht.
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Die Straße
Die Straße
Der harte Asphalt, die heiße Sonne,
Stinkende Einsamkeit von Lust getragen.
Der Kopf wird leer – und dennoch schwer.
Imaginärer Druck lässt dich auf die Knie gehen,
Vor Gott dem gerechten Richter.
Tränen die nicht kommen,
Lassen verschwimmen was war.
Der Dreck auf der Haut,
Hindert am atmen.
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Ohne dich?!
Ohne dich?!
Was wäre,
Wenn sich die Welt aufhören würde zu drehen?
– Ich würde sie umlaufen!
Was wäre,
Wenn ich morgen sterben würde?
– Ich würde bis dahin leben!
Was wäre,
Wenn ich dich verlieren würde?
– Ich müsste Leben bis zum Tod!
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Das Element
Das Element
Damals ging ich durch das Feuer,
Liebe war das zündelnde Rot.
Heute lauf ich über Glut,
Das Grau der verbrannten Zeit.
Das Leben umfing mich heiß,
Verbrannte zarte Haut.
Die Füße schwarz.
Die Wärme klein.
Ich seh´ kaum wo ich geh´…
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Allergisch gegen Glück
Allergisch gegen Glück
Es sitzt in der Nase wie Staub
– Lässt mich niesen.
Ein Kratzen im Hals
– Ein hohles Husten.
Es ist in meinem Kopf
– Der betäubende Schmerz.
Es sitzt auf meiner Haut,
Frisst sich tief ins Fleisch.
Das Herzrasen,
Die Paranoia.
Dies alles ist das Glück!
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Erinnerung an die Gegenwart
Erinnerung an die Gegenwart
Du hattest mein Herz genommen,
Doch die Liebe war verronnen.
Du hast es geschlagen und getreten
Und ich habe dich doch so oft gebeten
Mir meinen Frieden zu schenken,
Im Guten all dem zu gedenken,
Was uns so viel hat gegeben,
Dass wir dachten es sei ein Leben.
Jetzt sitz ich hier
Mit Stift und Papier.
Meine Brust zerrissen.
Mein Herz zerschlissen.
Und wieder hüllst du dich in Schweigen
Statt mir endlich zu zeigen
Wovon wir schon so oft sprachen
In den langen vergangenen Jahren.






