Die Vergessenheit zieht Kreise
Die seicht verschwimmen
Mit dem Lauf der Zeit
Der das Becken füllt
Das sich in die Unendlichkeit schiebt.
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Die Vergessenheit zieht Kreise
Die seicht verschwimmen
Mit dem Lauf der Zeit
Der das Becken füllt
Das sich in die Unendlichkeit schiebt.
Streben, geben – einfach leben.
Nicht die Last der Welt nur heben.
Wer gibt uns dafür den Segen?
Wenn sich in uns Zweifel regen,
In der Zeit wo wir uns legen,
Um uns Träumen hinzugeben.
Die ganze Zeit frage ich mich schon, was das schlimmste nach den vielen Jahren ist. Warum es in meiner Seele keine Ruhe findet und mich vollends genießen lässt was ich habe. Diese Unruhe wenn ich an dich denke. Diese Wut wenn ich dein Gesicht vor mir sehe.
War es alles nur Einbildung? Ich dachte zu wissen wer du bist. Wie du denkst. Wie du fühlst. Wie du reagierst. Ich dachte zu wissen, dass du kein schlechter Mensch bist. Doch wie viel ist passiert das mich vom Gegenteil überzeugen sollte? Was habe ich alles gehört das mich an jeder Sekunde mit uns zweifeln lassen sollte? Denn das war nicht der Mensch den ich liebte. Aber liebte ich nun einfach einen anderen Menschen als dich, oder bist du einfach zu den Menschen anders die du nicht liebst? Aber zweites würde bedeuten, du hast damit recht schnell aufgehört – und ich habe es nicht wahr haben wollen.
Du hast mich belogen. Du hast mich betrogen. Du hast mich einfach nicht fair behandelt. Und das schlimmste ist, dass du es nicht einmal bemerkt hast. Im Gegenteil – kaum sehen wir uns nach langer Zeit wieder verletzt du mich erneut. Und das macht mich so unglaublich wütend. Es macht mich wütend, dass ich so naiv war die ganze Zeit an dich zu glauben. Zu denken, dass vieles nicht so gemeint war wie es gewirkt hat. Dass ich dich immer in Schutz genommen habe, da ich nicht wahrhaben wollte, dass du genau wusstest was du tatest. Und du musstest es wissen, denn ich sagte es dir jedes Mal wenn du mich wieder einmal quältest. Als du mir die Hoffnung gabst, dass uns wenigstens eine Freundschaft verbinden könnte. Und jedes Mal habe ich mich innerlich verkrampft um dir das Gefühl zu geben, dass meine Gefühle dem nicht im Weg stehen. Dir die Sicherheit zu geben, dass meine Liebe nicht auf eine gemeinsame Zukunft hinstrebt, sondern nur dich als Mensch nicht zu verlieren. Denn über die gesamte Zeit dachte ich, du wärst eine Person die mich ergänzt. Doch nun frage ich mich, ob du nicht eine Person bist, die mir einen Teil von mir gestohlen hat. Denn über so viele Jahre habe ich an dich geglaubt und dir vertraut. Bin jedem Widerwort entgegengetreten und habe nie den Jungen vergessen der mich anlächelte. Den Jungen, der mir sagte er liebe mich und würde mich nie allein lassen. Habe dir deine Taten und Worte verziehen die mich innerlich zerrissen haben. Und wer hat in der Zeit nicht an mir und meinen Überzeugungen gezweifelt? Nun wünschte ich mir ich hätte es ebenfalls getan. Hätte an mir gezweifelt. Hätte an dir gezweifelt. Hätte mich von dir abgewandt als es vielleicht einfacher gewesen wäre.
Nun sitze ich hier und habe all diese Worte geschrieben. All diese Gedanken formuliert die ich dachte nie denken zu müssen. Ich war jung und dachte das Schicksal hat mich zu einem Menschen geführt der mir nicht nur den Menschen zeigt der ich tief im Inneren bin, sondern der auch an meiner Seite wächst und genauso viel Erfüllung findet wie ich es tat – jedes Mal als ich in deine Augen sah. In den Momenten als ich dich lachen sah. Doch es ist alles anders gekommen und ich sage mir jedes Mal aufs Neue: „Ohne diesen Menschen und diese Entwicklungen hätte ich so viel nicht erlebt. So viele faszinierende und einfach unbeschreibliche Menschen nicht kennengelernt. So viel hätte ich nicht erleben dürfen. Ich hätte nie der Mensch werden dürfen der ich nun bin.“ Doch im gleichen Atemzug verfluche ich die Steine die es mir in den Weg gelegt hat. Die vielen Tränen die ich vergoss. Die Wut und Enttäuschung die sich in mir anstaute. Doch egal was geschieht werde ich mir nie untreu werden. Ich werde nie belügen, betrügen oder jemanden bloß stellen.
Es ist seltsam… wenn es einem wirklich schlecht geht kommt der Gedanke auf: “Wenn ich dir so wichtig gewesen bin wie du sagtest… Warum interessiert es dich nicht das es mir schlecht geht und das dein Anteil dabei nicht unerheblich ist? Warum ist es dir so egal, dass aus unserer Intimität solch eine schmerzhafte Kälte geworden ist?”
Fabel
Gibt es wirklich einen Weg
oder ist es längst schon zu spät?
Wir stehen uns gegenüber
Doch sehen uns nicht an.
Was ist mit uns geschehen?
Haben wir uns getäuscht
Oder hat die Zeit uns überholt?
Wie der Igal den Hasen -
Mit List und Charm.
Titellos
Mit jedem einzelnem Tropfen
Fließt du in mein schwaches Blut,
Gleich einer reinen Idee
Die mich in dem Moment umfängt.
Du bist bei mir in jeder Stunde,
Egal ob in Freude oder Schmerz.
Du bist das was mich umfängt,
Wenn ich wahrlich fühle.
Du warst meine ganze Welt
Und nun bist du der einzige Teil
Der mir die Ruhe nimmt
In dem Glück das mich leben lässt.
Es gibt Momente im Leben, in denen sich Himmel und Erde berühren und man festhalten möchte was dies bewirkte. Es sind diese Momente die einen immer wieder einholen und dadurch zum Teil die Realität verzerren. Denn wie leicht verwechselt man einen Augenblick mit mehr? Wie oft halten uns Augenblicke gefangen und stellen uns Füße – obwohl wir doch solche Erwartungen in sie gesetzt hatten? Doch wie können wir Augenblicken die Dynamik nehmen und sie als Erinnerung ab acta legen um sie in schönen Momenten mit einem warmen Gefühl zu betrachten?
Es ist wahnsinnig schlimm zu erkennen, das Jemand einen nicht mehr liebt, doch am schlimmsten ist zu merken wie wenig man Ihm bedeutet hat. Dann fängt man an Ihn in Schutz zu nehmen und jede erdenkliche Ausrede für Ihn zu finden um sein Verhalten zu rechtfertigen. Doch irgendwann muss man doch akzeptieren, dass man einige Dinge einfach nicht macht, wenn man den anderen mag. Man lügt nicht, man demütigt nicht und man ist nicht leichtfertig. Doch dies alles tat Er. Und jedes Mal als Er es tat habe ich mir eingebildet es liegt Traurigkeit in seinen Augen. Doch war es nicht eher Gleichgültigkeit?
Irgendwie scheint es mir doch recht schwer zu fallen in Form eines Blogs zu schreiben… aber jeder Anfang ist ja bekanntlich schwer
Das Leben ist eigentlich garnicht so schlecht. Der Fehler ist eher die Vorstellung die man sich zu früh macht. Die erste Beziehung soll magisch sein und mindestens eine tiefe innige lebenslange Freundschaft zur Folge haben. Die Ausbildung soll erfüllend und reibungslos verlaufen. Schließlich ist der spätere Beruf doch das erste oder zweite Hobby mit dem man sein Leben lang sehr gut leben kann. Und dann sind da ja noch die vielen Freunde mit denen man viel Spaß hat und so viele Dinge erlebt die das Leben abgrunden und es nie langweilig werden lassen. Und die sehr guten Freunde mit denen man lange tiefgründige Gespräche führt, sich die Nächte um die Ohren schlägt und die man einfach nicht los wird – auch wenn man es mag. Und dann die perfekte Beziehung die das Leben immer einen Tick rosa erscheinen lässt. Und egal wann und wo in dem ganzen tollen System ein Streit oder eine Unstimmigkeit auftaucht wird diese es durch eine Versöhnung noch viel schöner machen.
Doch dann wird man älter und die Realität schlägt zu. Die erste Beziehung endet in einer nie vergessenen Katastrophe. Die Ausbildung stellt einen vor mehr Hürden als das man sie genießen könnte. Freundschaften kommen und gehen wie Socken – abgesehen davon das man meißt nicht einmal weiß warum es zu Zerwürfnissen kam. Die besten Freunde gehen andere Wege und man verliert sich ständig für zu lange Zeit aus den Augen. Und dann ist man schon bei der perfekten Beziehung angelangt. Es kommen Verpflichtungen und Alltag die immer mehr Schatten über die Magie legen. Es ist viel mehr Arbeit als Schmetterlinge und Blumen.
Doch woher kommen diese tollen Traumblasen durch diese wir enttäuscht werden?: Familie? Bücher? Fernsehn? Und warum bereitet uns darauf keiner vor, dass die Realität so viele Nadeln in petto hat? Oder ist das genau der Punkt an dem man erwachsen wird, wenn man erkennt wie das Leben wirklich ausschaut? Doch ist nicht genau da der Hund begraben? Denn man soll ja nicht seine Träume verlieren oder die Welt aufhören durch Kinderaugen zu sehen.
Das Leben ist wie des Messers Schneide – viel zu schmal und scharf um darauf zu laufen. Und dennoch soll man es einfach können…
und dem Besuch anderer Seiten, habe ich mich dazu entschlossen eine Art Blog auf der Seite zu integrieren. Viele Gedanken spuken so durch die Tage, die man aber nicht gleich mit einem Gedicht umsetzen oder gar ausdrücken kann. Dafür soll nun der Blog her halten. Gedanken aufzufangen die sonst einfach durch das Netz der kreativen Umformung fallen würden. Viel Spaß beim Verfolgen!
Es war einmal… So fangen alle schönen Märchen an. Aber wie soll man beginnen wenn es kein schönes Märchen ist? Wenn aus dem schönen Märchen irgendwann ein Albtraum wurde? Wie beginnt man dann?
Nichts lief bis zu dem Tag so wie es sollte. Es ist viel geschehen, es gab viele Anfänge und Veränderungen, aber am Ende war alles so wie es begann. Doch an diesem Tag sollte etwas geschehen das alles Vorangegangene in seinen Schatten stellen sollte. Etwas das nicht durch eine Veränderung oder noch so gut gemeinten Neuanfang verwischt werden konnte. Es sollte etwas geschehen, das mein ganzes Leben bis in die Gegenwart hinein bestimmen sollte. Und bis zu diesem Zeitpunkt weiß ich nicht wie ich dazu stehen soll. Und so banal wie es klingen mag, dieses Ereignis war dein Lächeln.
z.Z. wird das Forum gedoppelt angezeigt. Leider bin ich gerade ratlos woran es liegen kann, aber ich bin dran
Orientierungslos
Wenn Worte fehlen – was kann ich geben?
Wenn Worte fehlen – was kann ich nehmen?
Was kann ich fühlen wenn es nichts gibt.
Wenn nicht einmal Worte leben -
Was sagt das über mich?
Stumm schau ich auf mich herab.
Voller Mitleid und nagender Scheu.
Verloren was mich einzig hält
Im Strudel von Angst und Zeit.
durch den tollen Service auf der Seite: ifttt.com poste ich einmal und alles wird aktualisiert. Nun ist die Frage, ob die Technik das genauso sieht wie ich
Als nächstes werden die inaktiven Smileys aufs Korn genommen!
… möchte ich mich wieder zurückmelden. Leider waren die letzten Monate sehr stressig und haben mich daran gehindert der Seite mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dies soll sich aber in nächster Zeit wieder grundlegend ändern. Neue Gedichte, Ausbau der “Über mich”-Seite und weitere Kooperationen sind geplant.
Und wie immer hoffe ich es gefällt euch! Bei Kritik und Anregung bitte melden oder Forum nutzen – denn über jede Idee und Anregung bin ich sehr dankbar!
Also bis bald …
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Egal ob Foto oder Bild – hauptsache es ist hübsch
Die bis jetzt in der Seite verwendeten Farben sind:
Verlinkung natürlich keine Frage!!!
Mein Herz gebrochen. War es je existent?
Weiß nicht mehr wie es schlug!
Wo ist mein Leben?
Sie haben es gestohlen! Gibt es mir jemand
zurück?
Gefangen in der Illusion
Von einem schönem Leben … Ein erfüllbarer
Traum?
Bild: Daniela Proksch
Anfängliches Ende
Es scheint wie gestern
Als der Schnee sang
Nach dieser Nacht
Die es nie gab.
Noch immer schweigt
Die Welt und der Mensch
Wie im ersten Moment
Als ich begann zu träumen.
Und auch noch immer
Sprechen seine Augen
Tanzen meine Gedanken
Seufzt die Welt -
Wenn wir uns sehen.
Schatten
Ein Geist!
Du bist ein Geist!
Jetzt bin ich mir sicher.
Du spukst durch die Räume,
Lässt Dinge erscheinen,
die mir so fremd sind.
Wie die Zeit in dem Tal
In dem ich den Verstand
verlor.
Du bist mir gefolgt wie ein Schatten,
Hast dich an meiner Seele verbissen
Wie ein Hund in blutendes Wild
Das er genüsslich reißen kann
Im Schutz des Waldes.
Ich blinzle um jede Ecke,
Schau in jeden düsteren Gang,
In Furcht dich zu entdecken,
Ein Zeichen von dir zu empfang´.
Es zehrt mich aus.
Tief krallen sich Finger
In das weiche Kissen
Das so viele Tränen auffing
wie Federn mich trösteten.
Langsam hebe ich den Kopf
Sehe wie der neue Tag
Strahlend hereinbricht
In der Kühle des Nebels
Der die Erinnerung bettet.
Immer bist du bei mir,
Wie ein loser Gedanke,
Ein Gefühl der Heimat,
Der Schlag meines Herzens.
Und mit jedem Schlag
Werde ich unser gedenken,
Werde ich dein Gesicht sehen
Und die Wärme spüren,
Die so tief in uns lebte
Das sie wird bestehen
Bis zu meines letzten Tages
Danke für diese Zeit.
Bilder: Roman Kreusch
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Gebrannte Kinder
Das Feuer flackerte in ihren Herzen.
Das Feuer schmerzte in ihren Herzen.
Sie gingen durch die Hölle,
Ohne gestorben zu sein.
Sie spürten das Fegefeuer,
Ohne eine Sünde getan.
Sie kamen wieder auf die Erde,
Ohne Leben in ihrem Leib.
Nur mit dem Wasser des Leides,
Welches floss in ihren Venen.
Das Leben wie eine Steinwüste,
Den Lawinen entfliehend.
Der Brunnen voll Gift,
Das einem am Leben hält.
Alles hart und kalt -
Der Weg durch die zweite Hölle.
Die Kinder halten sich an der Hand,
Gehen nebeneinander hinaus.
Die Hoffnung ist Erlösung -
Gefühle oder der Tod.
Bild: Frank Thiele
zum Video
Zeit und Vergehen
Die Steine so hart,
Schreiben Geschichte,
Im Strudel der Zeit.
Spüren das Vergehen,
Sehen die Sterne – der Ewigkeit.
Bilden einen Weg – der ist gegeben.
Das Wasser rinnt,
Sucht sich den Weg
Durch das Gelände.
Plätschert eine Melodie,
Wäscht und schleift:
Immer und ewiglich.
Bild: by Cliff
zum Video
Gibt es Haut aus Seide?
Augen so tief wie das Meer?
Gibt es Hände hart wie zart?
Und ein Lächeln ohnegleich?
Wie du schaust -
So schüchtern
Und doch bestimmt!
Ist dies alles bloß die Liebe?
In Gedenken
Deine Nähe berührte mich
Wie ein leichter Hauch
Der Brise eines Sommertages
Der sich in den peitschenden
Sich selbst überschlagenden
Wellen zur Ruhe legt
In der Gewissheit
Die Hoffnung gesät zu haben
Dass der nächste Tag ihm folge
Und einen kleinen Funken
Leben hinterlasse
Wie er selbst und jene
Die vor ihm gingen
(für Patrick)
Für Paul
Die Liebe rinnt durch meine Finger
Wie der Sand im Paradies.
Weich und rein in ihrer Unschuld
Sie in meinen Händen liegt.
Hast geschenkt mir noch mehr Farben
Strahl´n am Firnament nun klar.
Wie das Licht im hohen Norden,
Oft in Träumen ich es sah.
Liege nun in deinen Armen,
Kann vergessen all´ den Groll
Den ich viele Jahre hegte.
Nun ist alles wundervoll.
Alle Videos zu den Kooperationen sind geladen und verbessert in der Tonqualität.
Gibt es Haut aus Seide?
Augen so tief wie das Meer?
Gibt es Hände hart wie zart?
Und ein Lächeln ohnegleich?
Wie du schaust -
So schüchtern
Und doch bestimmt!
Ist dies alles bloß die Liebe?
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Wegen Krankheit werden neue Gedichte und Kooperationen erst Ende der Woche folgen.
Die Frage
Was ist der Tod,
Im Gegensatz zum Leben,
Das zerrissen ist,
In zwei Herzen?
Was ist das Leben,
wenn dessen seltene Ruhe,
Nur erfüllt ist,
Von schreiendem Schmerz?
Doch was ist der Tod wert,
Wenn man im Leben
Nicht alles versuchte
Glücklich zu sterben?
Da es nun doch schon recht viele Besucher auf diesem Blog gibt, was mich sehr freut, möchte ich hiermit nocheinmal betonen, dass ich mich sehr über Anmerkungen und Kommentare freuen würde. Dem besten Kommentareschreiber widtme ich das nächste Gedicht, beziehungsweise schreibe ihm auf Wunsch ein ganz individuelles!
Gebrannte Kinder
Das Feuer flackerte in ihren Herzen.
Das Feuer schmerzte in ihren Herzen.
Sie gingen durch die Hölle,
Ohne gestorben zu sein.
Sie spürten das Fegefeuer,
Ohne eine Sünde getan.
Sie kamen wieder auf die Erde,
Ohne Leben in ihrem Leib.
Nur mit dem Wasser des Leides,
Welches floss in ihren Venen.
Das Leben wie eine Steinwüste,
Den Lawinen entfliehend.
Der Brunnen voll Gift,
Das einem am Leben hält.
Alles hart und kalt -
Der Weg durch die zweite Hölle.
Die Kinder halten sich an der Hand,
Gehen nebeneinander hinaus.
Die Hoffnung ist Erlösung -
Gefühle oder der Tod.
Bild: Frank Thiele
zum Video
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Feuerspiele
Mein Kopf ist voll Asche längst verbrannter Zeit,
Füllt meine Gedanken und lässt sie ermüden.
Vermengt sich mit Wasser – blockiert die Realität.
Das Feuer fließt noch in meinen Venen,
Lässt mich rastlos sterben.
Ich geh täglich in die Hölle,
Sie zerfleischen mich – die Wunden bluten.
Ich warte auf das gleißende Licht
Mit dem ich verbrenne.
Die Unverwundbarkeit zum Ziel.
Was soll ich sagen,
Wenn deine Augen schweigen?
Wie könnte ich sagen,
Was meine Gefühle verbergen?
Es wäre wie ein Schwall,
Der meinen Körper erfasst,
Wieder hinträgt,
Zu der Zeit des Lebens.
Es zog so schnell vorbei,
Wie der Wind der mich streift.
Nie kann ich es fassen,
Oder je halten bei mir,
Was scheinbar der Augenblick
Für immer mir schenken wollte.
Nun sind die Gassen leer,
Durch jene ich wandle,
Auf der Suche nach dem Schein,
der mich umhüllend bringt,
Zu dem Ort meiner Hoffnung,
Der mich damals ergriff.
Zeit und Vergehen
Die Steine so hart,
Schreiben Geschichte,
Im Strudel der Zeit.
Spüren das Vergehen,
Sehen die Sterne – der Ewigkeit.
Bilden einen Weg – der ist gegeben.
Das Wasser rinnt,
Sucht sich den Weg
Durch das Gelände.
Plätschert eine Melodie,
Wäscht und schleift:
Immer und ewiglich.
Bild: by Cliff
zum Video
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Das erste Projekt der Kooperation ist hoch geladen. Vielen Dank an Cliff für das Foto (das ohne Nachbearbeitung genau so aufgenommen wurde!). Natürlich folgen noch weitere Kooperationen. Wer sich an diesen mit einem Foto oder Bild beteiligen möchte kann dies natürlich gern tun. Für andere Vorschläge bin ich natürlich auch jederzeit offen. Einfach Kontakt mit mir aufnehmen
Vor langer Zeit
Du nimmst mich gefangen,
Lässt mich nicht mehr los.
Was ist nur dein Wille?
Was machst du da bloß?
Ich wollt´ das nicht tun,
Doch wie nur mich wehr´n?
Du tatst was ich hofft´,
Doch dies war verheer´nd!
Ich habe genossen,
Die Welt vergessen.
Auch über diese Nacht,
Am nächsten Tag gelacht.
Die Straße
Der harte Asphalt, die heiße Sonne,
Stinkende Einsamkeit von Lust getragen.
Der Kopf wird leer – und dennoch schwer.
Imaginärer Druck lässt dich auf die Knie gehen,
Vor Gott dem gerechten Richter.
Tränen die nicht kommen,
Lassen verschwimmen was war.
Der Dreck auf der Haut,
Hindert am atmen.
Ohne dich?!
Was wäre,
Wenn sich die Welt aufhören würde zu drehen?
– Ich würde sie umlaufen!
Was wäre,
Wenn ich morgen sterben würde?
– Ich würde bis dahin leben!
Was wäre,
Wenn ich dich verlieren würde?
– Ich müsste Leben bis zum Tod!
Das Element
Damals ging ich durch das Feuer,
Liebe war das zündelnde Rot.
Heute lauf ich über Glut,
Das Grau der verbrannten Zeit.
Das Leben umfing mich heiß,
Verbrannte zarte Haut.
Die Füße schwarz.
Die Wärme klein.
Ich seh´ kaum wo ich geh´…
Allergisch gegen Glück
Es sitzt in der Nase wie Staub
– Lässt mich niesen.
Ein Kratzen im Hals
– Ein hohles Husten.
Es ist in meinem Kopf
– Der betäubende Schmerz.
Es sitzt auf meiner Haut,
Frisst sich tief ins Fleisch.
Das Herzrasen,
Die Paranoia.
Dies alles ist das Glück!
Erinnerung an die Gegenwart
Du hattest mein Herz genommen,
Doch die Liebe war verronnen.
Du hast es geschlagen und getreten
Und ich habe dich doch so oft gebeten
Mir meinen Frieden zu schenken,
Im Guten all dem zu gedenken,
Was uns so viel hat gegeben,
Dass wir dachten es sei ein Leben.
Jetzt sitz ich hier
Mit Stift und Papier.
Meine Brust zerrissen.
Mein Herz zerschlissen.
Und wieder hüllst du dich in Schweigen
Statt mir endlich zu zeigen
Wovon wir schon so oft sprachen
In den langen vergangenen Jahren.
nun ist es endlich so weit. Neben Facebook habe ich hier nun eine Plattform gefunden auf der ich meine Ideen veröffentlichen werde. Die Seite ist, wie ihr sehen werdet, noch im Aufbau. Doch schon die kommenden Monate werde ich die Lücken schließen und euch die Möglichkeit geben auch über die einzelnen Beiträge zu diskutieren zu können und andere interessante Menschen und Projekte kennenzulernen die mir am Herzen liegen. Über Ideen und Kritik bin ich natürlich jederzeit dankbar
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